KGSt-Forum 2026: Kann Spuren von Open Source enthalten

Rund 5.700 Teilnehmende und 530 Kommunen und Institutionen, drei Tage voller Fachveranstaltungen, Diskussionen und Begegnungen: Das KGSt-FORUM 2026 in Leipzig hat eindrucksvoll gezeigt, wie vielfältig die kommunale Welt ist. Gemeinsam mit Cloud&Heat war UhuruTec in Leipzig mit einem gemeinsamen Messestand unter dem Motto "Mission 2030" vor Ort. Es war die Gelegenheit, mit Menschen aus Kommunen und Verwaltungen ins Gespräch zu kommen, zuzuhören und besser zu verstehen, welche Fragen sie beschäftigen und wo wir als Anbieter von Open Source basierten Private Cloud Lösungen ansetzen können.

2026-09-21 | Marion | Read: 4 min | Events | RSS abonnieren
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Rund 5.700 Teilnehmende und 530 Kommunen und Institutionen, drei Tage voller Fachveranstaltungen, Diskussionen und Begegnungen: Das KGSt-FORUM 2026 in Leipzig hat eindrucksvoll gezeigt, wie vielfältig die kommunale Welt ist.

Gemeinsam mit Cloud&Heat war UhuruTec in Leipzig mit einem gemeinsamen Messestand unter dem Motto „Mission 2030“ vor Ort. Es war die Gelegenheit, mit Menschen aus Kommunen und Verwaltungen ins Gespräch zu kommen, zuzuhören und besser zu verstehen, welche Fragen sie beschäftigen und wo wir als Anbieter von Open Source basierten Private Cloud Lösungen ansetzen können.

Was ist das KGSt-FORUM?

Das KGSt-FORUM ist eines der großen Fachtreffen für die kommunale Welt. Alle drei Jahre kommen Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunen und Institutionen zusammen, um Erfahrungen auszutauschen, voneinander zu lernen und gemeinsam über die Zukunft der Verwaltung zu diskutieren. Das Programm geht dabei weit über klassische IT-Themen hinaus. Digitalisierung und KI standen ebenso auf der Agenda wie Führung, Zusammenarbeit, Organisation, Finanzen und die Zukunft der Verwaltung.

Dabei wurde deutlich: Digitalisierung ist keine Aufgabe, die allein in der IT stattfindet. Sie betrifft Verwaltungsprozesse, Mitarbeitende, Bürgerinnen und Bürger, Organisation und letztlich die Frage, wie eine Kommune ihre Aufgaben künftig zuverlässig erfüllen kann.

Eine der großen Stärken des KGSt-FORUMS liegt darin, Menschen mit ähnlichen Herausforderungen zusammenzubringen. Gerade für kleinere Kommunen ist dieses Netzwerk wertvoll: Niemand muss jede Herausforderung allein lösen und niemand muss zwangsläufig dieselben Fehler machen wie andere vor ihm. Diese Haltung teilt sich die kommunale Arbeit mit der Open Source Community.

Unsere gemeinsame Mission 2030

Die Mission von Cloud&Heat und UhuruTec lässt sich einfach beschreiben: Kommunen sollen ihre digitale Infrastruktur selbstbestimmt gestalten können. Dafür braucht es Wahlmöglichkeiten bei Technologie und Betrieb und Klarheit darüber, wo Daten liegen und wer darauf Zugriff hat. Es zeigte sich, das unser Thema sehr relevant für Kommunen und öffentliche Einrichtungen ist, aber nicht immer sofort greifbar war, was „Private Cloud“ genau bedeutet.

Wenn wir über eine eigene Cloud im eigenen Rechenzentrum sprechen, steigen wir schnell mitten in der technischen Welt ein. Für viele Gesprächspartner ist zunächst eine andere Frage viel entscheidend: Was bedeutet das konkret für uns?

Ein einfaches Beispiel hat dabei oft gereicht: „Ihre Verwaltung läuft auf einem System. Auf Servern. Dort werden die Daten gespeichert. Wissen Sie genau wo die Daten liegen und wer Zugriff darauf hat? Und was passiert, wenn sich ein Anbieter oder eine Technologie verändert? Und wie einfach wäre es, Infrastruktur oder Dienstleister zu wechseln?“

Besonders häufig sorgte diese eine Erkenntnis für einen Aha-Moment im Gespräch: Eine Cloud kann auch im eigenen Rechenzentrum auf eigener Hardware betrieben werden!

Eine Flasche mit Botschaft

Ebenfalls für einen echten Aha-Moment sorgten unsere Wasserflaschen an den Wasserspendern und an unserem gemeinsamen Stand von Cloud&Heat und UhuruTec.

KGST Forum Flaschen

Disclaimer: kann Spuren von Open Source enthalten.

Die Flaschen waren schnell vergriffen und sorgten für viele Gesprächseinstiege. Denn auch bei einer Cloud sollte nicht nur klar sein, was drauf steht, sondern auch, was drin steckt.

Was eine eigene Open Source Private Cloud für Kommunen bedeuten kann

Eine eigene Private Cloud kann ein Baustein für mehr digitale Souveränität sein.

Kommunen verarbeiten besonders schützenswerte Daten. Deshalb ist es relevant zu wissen, wo diese Daten liegen, wer sie verwaltet und wer darauf zugreifen kann. Eine Infrastruktur im eigenen Rechenzentrum kann hier eine Grundlage für mehr Kontrolle und Transparenz schaffen.

Gleichzeitig kann Open Source helfen, Abhängigkeiten zu reduzieren. Wenn eine Infrastruktur auf offenen Technologien basiert, kann sie grundsätzlich von unterschiedlichen Dienstleistern betrieben und weiterentwickelt werden. Das schafft Wechselfähigkeit und eröffnet Kommunen langfristig mehr Handlungsspielraum.

Und eine eigene Cloud bedeutet keineswegs, auf moderne Cloud-Funktionen verzichten zu müssen. Self-Service, automatisierte Bereitstellung, zentrale Verwaltung und moderne Betriebsmodelle können auch auf der eigenen Infrastruktur umgesetzt werden.

Genau hier setzen Cloud&Heat und UhuruTec an.

Wir verstehen uns als Brückenbauer zwischen all diesen wichtigen Fragen und der technischen Lösung. Ddigitale Souveränität beginnt nicht mit einer bestimmten Software. Sie beginnt mit den Antworten auf wesentliche Fragen zu Kontrolle, Wechselfähigkeit und Datenhoheit.

Mission 2030: Jetzt wird es konkret

KGSt-Forum Gruppenbild

Am gemeinsamen Stand von Cloud&Heat und UhuruTec wurde deshalb schnell deutlich: Digitale Souveränität braucht nicht nur Technologie, sondern auch Aufklärung. Eine eigene Cloud im eigenen Rechenzentrum ist nicht für jede Kommune die Lösung für alles. Sie kann aber ein wichtiger Bestandteil sein, wenn es darum geht, Infrastruktur selbstbestimmt, flexibel und auf Basis offener Technologien zu gestalten.

Genau darüber wollen wir weiter sprechen mit IT-Verantwortlichen, Verwaltungsmitarbeitenden, Entscheiderinnen und Entscheidern und vor allem mit den Kommunen selbst.

Das KGSt-FORUM hat uns dafür viele neue Möglichkeiten eröffnet. Es hat gezeigt, dass das Interesse an digitaler Veränderung da ist und dass in den Kommunen viele Menschen mit Ideen und dem nötigen Veränderungswillen arbeiten.

Für uns war Leipzig deshalb ein wertvoller Blick auf die kommunale Praxis und gleichzeitig ein guter Anstoß, unsere eigene Kommunikation weiterzuentwickeln.

Mission 2030 ist gestartet. Wir sind bereit. Sind Sie es auch? 

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