Referenz

Cloud-native Infrastruktur für eine Million Kunden

DATEV und UhuruTec entwickeln eine cloud-native Rechenzentrumsinfrastruktur, die hohe Anforderungen an Skalierbarkeit, Compliance und digitale Souveränität verbindet. Die modulare Architektur basiert auf Open Source Technologien und wächst von ursprünglich rund 100 auf perspektivisch 1.000 Knoten bis 2028.

DATEV und UhuruTec entwickeln eine cloud-native Rechenzentrumsinfrastruktur, die hohe Anforderungen an Skalierbarkeit, Compliance und digitale Souveränität verbindet. Die modulare Architektur basiert auf Open Source Technologien und wächst von ursprünglich rund 100 auf perspektivisch 1.000 Knoten bis 2028. Die DATEV eG ist heute eines der größten IT-Unternehmen Deutschlands. Zum 30. Juni 2026 betreute die Genossenschaft 1,01 Millionen Kundinnen und Kunden, zählte 40.176 Mitglieder und beschäftigte 9.015 Mitarbeitende. Im ersten Halbjahr 2026 erwirtschaftete DATEV einen Umsatz von 881 Millionen Euro. Die Größenordnung zeigt sich auch in den täglichen Prozessen: Mit DATEV-Software werden durchschnittlich 14,9 Millionen Arbeitnehmer pro Monat abgerechnet. Mehr als 830.000 Nutzerinnen und Nutzer greifen inzwischen auf DATEV Unternehmen online zu; über die DATEV-Cloud werden Belege von mehr als 1,8 Millionen Unternehmen digital mit ihren steuerlichen Beraterinnen und Beratern ausgetauscht.

Herausforderung

Die wachsende Cloud-Nutzung erfordert eine Infrastruktur, die flexibel mit den Anforderungen von DATEV skaliert. Gleichzeitig soll sie standardisiert, automatisiert und ausfallsicher sein. DATEV suchte deshalb eine Architektur, die technologische Unabhängigkeit ermöglicht und den eigenen Teams langfristig Kontrolle und Verständnis über die Plattform sichert.

Lösung

Gemeinsam mit UhuruTec entwickelte DATEV eine SCS-konforme, Cloud-native Infrastruktur auf Basis von Kubernetes, OpenStack und Ceph. GitOps und automatisiertes Provisioning schaffen einen reproduzierbaren Betrieb. Drei Availability Zones und sechs Umgebungen bilden die Grundlage für eine modular erweiterbare Plattform.

Ergebnis

Die Plattform umfasst heute rund 380 Nodes und soll bis 2028 auf rund 1.000 Nodes wachsen. DATEV erhält damit eine skalierbare Basis für die weitere Cloud-Transformation. UhuruTec unterstützt mit Architektur-Know-how und Wissenstransfer – Betrieb, Kontrolle und technisches Verständnis bleiben bei DATEV.

Projektzusammenfassung

Die Dimension des Projekts zeigt sich besonders in der geplanten Skalierung: Die Plattform umfasst heute rund 380 Nodes und soll bis 2028 auf rund 1.000 Nodes wachsen. Damit entsteht eine technische Basis, die DATEV bei der weiteren Cloud-Transformation unterstützt und flexibel mit neuen Anforderungen wachsen kann.

Dabei geht es nicht nur um Kapazität. Die Plattform ist auf einen automatisierten, nachvollziehbaren und modularen Betrieb ausgelegt. DATEV behält die Kontrolle über die produktive Umgebung und baut gemeinsam mit UhuruTec eigenes technisches Know-how für Betrieb und Weiterentwicklung auf.

So entsteht keine Blackbox, sondern eine Infrastruktur, die DATEV selbst versteht, betreibt und weiterentwickelt. Damit schafft das Projekt eine wichtige Grundlage für die digitale Souveränität und die weitere Cloud-Entwicklung der DATEV.

Kundenstimme

„Wir brauchen eine Plattform, die skaliert, die wächst und die stabil ist.“

Martin Seebe Senior Consultant Infrastruktur und Compliance, DATEV eG

„Wir wollten nicht mit Ansible hantieren, sondern eine technische Lösung, die uns langfristig weiterbringt.“